Kreisverband Bremen Nord 

19.Februar 2012

GRÜNE bedauern das schnelle Aus für die BBV " Sind jetzt die MitarbeiterIinnen die Hauptgläubiger ?"

Die Kreismitgliederversammlung von Bündnis90/Die Grünen diskutierte die Berichte zur Insolvenz der BBV. Verwundert sind die Grünen, dass die langjährige Abgabe vom Gehalt der MitarbeiterInnen in der Öffentlichkeit nicht dargestellt wird. Seit Januar 2008 haben die Angestellten eine Abgabe  von 4,1 bis 10,5 % ihres Bruttogehaltes und die Nichtgewährung des Jahressonderzahlung hingenommen. Dies war als Reduzierung der strukturellen Kosten und zum Erhalt der Einrichtung gedacht. Nun stellt sich doch die Frage, ob hiermit nicht die MitarbeiterInnen die Hauptgläubiger geworden sind. Immerhin beläuft sich der Betrag auf rund 350 Tausend Euro.

Die Grünen Bremen-Nord sind sich einig: " Die Geschäftsführung und die MitarbeiterInnen haben immer eine engagierte Arbeit geleistet."

" Der Grund für die Insolvenz liegt bei der Veränderung der arbeitspolitischen Maßnahmen durch die Bundesregierung im vergangenen Jahr", betonen die beiden Sprecher des Kreisvorstandes Thomas Pörschke und Manfred Wemken. " Durch die Senkung der Pauschalen für die In-Job-Maßnahmen wurde insbesondere die BBV, die einen hohen Materialaufwand  und kaum Möglichkeiten der Veräußerung von Produkten hat, sehr stark belastet."

Eine weitere wichtige Frage ist für die Grünen,: Warum für den Weiterbau der " Marie" Gelder vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur Verfügung gestellt werden, die für das Schaufenster Bootsbau bewilligt waren. Der Betrag von 50 Tausend Euro wird bei einer möglichen Fortführung des Schaufenster  Bootsbau dort fehlen."

Manfred Wemken, Sprecher des Kreisvorstandes

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